AfD Kreisverband Soest Blog

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Wir freuen uns auf Ihre Meldung.

Kreisparteitag Juni 2020

+++ Berengar Elsner v. Gronow neuer Kreissprecher des AfD Kreisverbandes Soest+++

Am vergangenen Samstag, kamen die Mitglieder der Kreis-AfD zu ihrer ersten Mitgliederversammlung in diesem Jahr zusammen.

Nach zwei Jahren musste ein neuer Vorstand gewählt werden.

Der verdiente Gründungskreissprecher Dr. Wilfried Jacobi stand, nach 7 Jahren an der Spitze der AfD Soest, nicht mehr zur Verfügung.

Mit Berengar Elsner v. Gronow wählten die Mitglieder Dr. Jacobis Stellvertreter einstimmig zu dessen Nachfolger.

MdB Elsner v. Gronow vertritt auch als Abgeordneter die Region im Bundestag und steht für die Fortsetzung des gemäßigten Kurses des KV Soest.

Zu Stellvertretern wurden Mirko Fischer und Pascal Peter gewählt. Mit Harald Blankenhahns Wiederwahl zum Schatzmeister, wurde der innere Vorstand komplettiert.

Insgesamt haben die Mitglieder diszipliniert, trotz großer Hitze, weitere fünf Beisitzer, Kassenprüfer sowie 22 Delegierte und Ersatzdelegierte gewählt.

Ergebnisse der Wahlversammlungen zur Kommunalwahl

Bereits im Mai fanden die Wahlversammlungen zur Kommunalwahl für den Kreistag, den Stadtrat Soest und den Stadtrat Lippstadt statt. Gefolgt von der Wahlversammlung für den Gemeinderat Möhnesee im Juni.
Hier die Ergebnisse.
besetzt werden konnten für:
Die Kreistagswahl alle 28 Stimmbezirke und 15 Listenplätze
Den Stadtrat Soest alle 19 Stimmbezirke und 9 Listenplätze
Den Stadtrat Lippstadt 17/18 (hier erfolgt eine ergänzende Wahlversammlung) Stimmbezirken und 10 Listenplätzen
Die Gemeinderatswahl Möhnesee 7/15 Stimmbezirken und 5 Listenplätze.

Die gewählten Listenkandidaten sind:

Kreistag Soest
1. Mirko Fischer
2. Harald Blankenhahn
3. Jens Loewer
4. Pascal PETER
5. Sabine Grigo
6. Dagmar PETER
7. Elisabeth Elsner v. Gronow
8. Patrick Rehm
9. Frank Engelhard
10. Heinrich Schneider
11. Florian Maas
12. Robert Ermantraut
13. Michale Grigo
14. Lutz Kimmer
15. Michael Hasse

Stadtrat Soest
1. Harald Blankenhahn
2. Mirko Fischer
3. Frank Engelhard
4. Klaus Gerke
5. Elisabeth Elsner v. Gronow
6. Günther Becker
7. Dr. Eberhard Kuske
8. Alexander Seel
9. Judith Fischer

Stadtrat Lippstadt
1. Patrick Rehm
2. Florian Maas
3. Michael Hasse
4. Heinrich Schneider
5. Ulrich Becker
6. Stefan Lenz
7. Heinz Dieter Rehm
8. Salvatore Tummino
9. Horst Till
10. Dr. Martin Bach

Gemeinderat Möhnesee
1. Pascal PETER
2. Martin Hellmann
3. Dagmar PETER
4. Astrid Koch
5. Axel Roters

Wir gratulieren allen Gewählten herzlich und freuen uns auf einen erfolgreichen Wahlkampf.

Wenn alle die ‘Verantwortung tragen’, trägt sie keiner

Die Presse wird gern als vierte Gewalt im Staate bezeichnet. Sie begründet ihre besonderen (Schutz-)Rechte unter anderem mit ihrer Unabhängigkeit und Unparteilichkeit. Diese ist besonders gefordert, wenn es in der Öffentlichkeit um ggf. scharf ausgetragene Kontroversen geht. Dieses Presseethos ist gerade auch im Kleinen, im kommunalen Rahmen unverzichtbar.

Das Soester Klinikum, in Trägerschaft der Stadt, ist zur Zeit wegen seiner Überschuldung im Zentrum der kommunalen Auseinandersetzung. Es geht um die Kontrolle einer Geschäftsführung durch den dafür installierten Aufsichtsrat – bisher.

Der AfD-Vertreter im Stadtrat, Harald Blankenhahn, hat in der Hauptausschußsitzung am vergangenen Freitag, dem 05.06.2020 peinliche Fragen an den amtierenden Aufsichtsratvorsitzenden des Soester Kilinikums, Herrn Maibaum, gestellt.

Da der Soester Anzeiger unter Verzicht auf die wünschenswerte Ausgewogenheit der Berichterstattung (s.o.) über diese Fragen bisher nicht berichtet hat, stellen wir sie hier der Öffentlichkeit vor:

Stadtrat Harald Blankenhahn, AfD am 05.06.2020 vor dem Hauptausschuß des Soester Stadtrats

Ja Herr Maibaum, in einem Interview mit ihrem Genossen Deyerl sagten Sie am Anfang der jetzigen Legislaturperiode, dass sie „dicke Bretter“ bohren müssen. Jetzt, kurz vor Ende der Legislaturperiode, scheint es, als ob sie nicht alle dicken Bretter bohren können.

Grundsätzlich hat ihr Kollege Deyerl recht, wenn er feststellt, dass mehrheitliche Entscheidungen bei den Abstimmungen erfolgten und dass auch der Bürgermeister in der Verantwortung steht, weil er mitgestimmt habe.

Herr Maibaum einige Fragen zur Klärung Ihres Amtes als Aufsichtsratsvorsitzender. Die Beantwortung der nachfolgenden Fragen sind wichtig, damit sich der Ausschuss (Rat) ein Bild von der verantwortlichen Tätigkeit eines Aufsichtsratsvorsitzenden machen kann.

  1. Wer trägt die Verantwortung in einem Aufsichtsrat?
  2. Welche Qualifikation haben Sie, um dieses Amt verantwortlich zu leiten?
  3. Haben Sie und der Geschäftsführer des Klinikums alle Schwachstellen des Klinikums dem Bürgermeister und dem gesamten Aufsichtsrat vorgelegt?
  4. Warum wurden die Zahlen erst jetzt vorgelegt?
  5. Haben Sie gegenüber dem Rat immer mit offenen Karten gespielt?
  6. Standen Ihnen die Unterlagen nie zur Verfügung?
  7. Hatten Sie dem bisherigen Geschäftsführer blindes Vertrauen entgegengebracht?
  8. Wollen Sie die politische Verantwortung tragen und die Konsequenzen aus Ihrem Fehlverhalten ziehen?“

Sie, die Soester Bürger, haben am 13.September Gelegenheit, der Partei ihre Stimme zu geben, die für Offenheit, Klarheit und verantworteten Umgang mit Ihren Steuergeldern steht.

Beenden Sie jede Neigung zu Filz und Mauschelei in dieser Stadt!

Soest, 08.06.2020

Dr. Wilfried Jacobi,

Sprecher der AfD im Kreis Soest

Hanau

Der Soester Anzeiger stellt regelmäßig eine ‚Frage der Woche’ an die im Soester Stadtrat vertretenen Parteien. Zur Frage dieser Woche äußerte sich unser Ratsmitglied Harald Blankenhahn im vorgegeben begrenzten Rahmen im Anzeiger. Der folgende offene Brief wäre wegen seines Umfangs vom Anzeiger nicht gedruckt worden.

Offener Brief an den Soester Anzeiger zur ‚Frage der Woche’ (KW 9/20)

Sehr geehrter Herr Strumann,

Sie finden unten unsere Stellungnahme, wie von Ihnen erbeten, Ihrem Text jeweils zugeordnet: Vorab aber ein Kommentar zu Ihrer Vorrede und Ihrer Methode der Parteienbefragung:

S.A.: …nach alle dem, was wir im Moment aus den Nachrichtenagenturen und von den Ermittlungsbehörden wissen, hat der zehnfache Mord in Hanau einen rassistischen Hintergrund. Weil sich der Anschlag in die stets länger werdende Serie rechtsradikaler Attentate (NSU-Morde, Kasseler RP, Synagoge Halle) nahtlos einfügt, möchte ich gern heute von Ihnen wissen:

AfD: Dieser Vorspann ist bereits ein Dokument leichtfertiger Voreingenommenheit und unverantwortlicher Schnellschüsse, wie sie unsere politische Nomenklatura bis hin zum Generalbundesanwalt Dr. Peter in diesen Tagen auszeichnet – im fortdauernden Vernichtungskampf gegen eine demokratische Partei. Insofern ist Ihr ‚Wissen‘ zweifelhaft. Auch das ’nahtlose Einfügen‘ ist diskussionswürdig.

Wir sehen in Ihrer Begrenzung eines AfD-Beitrags in Ihrer Zeitung eine Form des Redeverbots. Die Bedeutung des Verbrechens von Hanau und die übereilte Verarbeitung durch die mediale und politische Nomenklatura kann von uns nicht im Rahmen Ihrer ‚Druckzeichengrenzen‘ angemessen kommentiert werden. Das aber soll in der  folgenden Stellungnahme geschehen:

  • S.A.: Wie geht Ihre Partei / Fraktion mit den neuerlichen Geschehnissen um?

AfD: Das Verbrechen von Hanau wurde – wie der Psychiater Prof. Dr. Wolfgang Meins darlegt – von einer psychisch schwer gestörten Person begangen. Die Motive des Kranken auf das politische Wirken der AfD zu schieben ist unredlich, da die berechtigte Kritik an der von Frau Merkel widerrechtlich ausgelösten massenhaften und unkontrollierten Einwanderung keineswegs mit jenen Begriffen wie Rassenhaß oder Fremdenfeindlichkeit gleichgesetzt werden kann. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, daß gerade die medialen und politischen Schnellschüsse dieser Begriffsverwirrung bei kranken Gemütern gewalttätige Reaktionen auslösen.

  • S.A.: Was leiten Sie daraus an ganz praktischen Konsequenzen für Ihre Arbeit als Kommunalpolitiker ab?

AfD: Die AfD wird unbeirrt dem Versuch entgegentreten, daß mit der o.g. Begriffsverwirrung Parteipolitik gegen sie gemacht wird.

  • S.A.: Sollten / müssten Hauptausschuss, Stadtrat oder andere Gremien reagieren und über entsprechende Prophylaxe in Soest nachdenken und entscheiden?

AfD: Eine der Tat und dem Täter von Hanau ‚entsprechende Prophylaxe‘ müßte sich auf die psychiatrische Versorgung in der Kommune beziehen. Hier sind wir selbstverständlich nicht auskunftsfähig.

Gefragt ist daneben aber bei den Soestern und ihren Politikern ein Umdenken in der Argumentation beim Umgang mit legaler politischer Konkurrenz.

Sie müssen sich befreien von dem inzwischen auch hier herrschenden Nazi- und Faschismuswahn, mit dem die Verfemung der AfD betrieben wird, ein Wahn wie die mittelalterliche rechtsfreie Praxis zur Ausschaltung Missliebiger. Die zum Terror gesteigerte Wut unserer Meinungsführer vom Bundespräsidenten, einem Vetreter der Justiz über die Parteioberen, unterstützt von den main stream Medien, läuft Gefahr, die von jenen beschworenen Werte der Demokratie tatsächlich zu vernichten.

Der Geist richtig verstandener Demokratie bedarf dringend einer Befriedung durch Korrektur der verwirrten öffentlichen Meinung..

Mit freundlichem Gruß

Dr. Wilfried Jacobi

Auf dem Hügel 4

59505 Bad Sassendorf

Die AfD ist zur Zeit die einzige politische Kraft, die sich einer Auflösung unserer demokratischen Kultur entgegenstemmt. Sie können dies fördern durch eine Spende an die

Alternative für Deutschland, Kreisverband Soest

Konto IBAN DE25 4145 0075 0003 0157 65

Danke.

Zum besseren Verständnis unserer o.g. Antworten beachten Sie bitte die links

https://www.achgut.com/artikel/der_taeter_von_hanau_eine_diagnose

https://www.achgut.com/artikel/du_bist_verfemt

Die Oma fährt immer noch Motorrad Offener Brief an den WDR-Intendanten

Die Oma fährt immer noch Motorrad

Offener Brief an den WDR-Intendanten

An den Intendanten des WDR

Herrn Tom Buhrow
Appellhofplatz

150667 Köln           04. Februar 2020

Sehr geehrter Herr Buhrow,

die Erregung um den klassischen Gassenhauer von der motorradfahrenden Oma bedeutet möglicherweise einen Wendepunkt in der Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch die bisher so geduldigen zur Zwangsabgabe verurteilten Finanzierer Ihrer so ergiebigen Pfründen. Dies ist wenigstens zu hoffen. Die aktuelle Erregung ist natürlich schon weitgehend abgeklungen – das grundlegende Problem allerdings bleibt.

Auch wenn Sie die weitere Verbreitung der anstößigen Sendung unterbunden haben, die von Ihnen zu verantwortende Entgleisung – falls es im politischen Raum so etwas wie Verantwortung im rechten Sinne gibt, beleuchtet beispielhaft auch in den Reaktionen der Mehrheitspresse und Ihrer beleidigten bis aggressiven Mitarbeiter, inwieweit Sie und das Rundfunksystem dem Auftrag nicht mehr nachkommen, ausgewogen über die gesamte Meinungsvielfalt zu berichten und Auswüchse zu verhindern.

1.         Satire und Verantwortung

Ein ausgewachsener Komiker wie Herr Böhmermann darf sich mit Hinweis auf das Satirehafte seiner ‚Kunst’ – wie im Falle seiner Entgleisung gegenüber einem ausländischen Staatsoberhaupt – dazu in seiner Meinungsfreiheit berechtigt fühlen. Unser Rechtssystem scheint – noch – in der Lage, ihn zur Rechenschaft zu ziehen, wenn er Grenzen überschritten hat. Er übernimmt dann tatsächlich für die eigene Person Verantwortung.

  • Missbrauch

Einem Kinderchor einen – auf der Ebene des ‚das tut man nicht’ – anstößigen, darüber hinaus aber politisch äußerst fragwürdig aufgeladenen Text in den unschuldigen Mund zu legen, ist dagegen politischer Kindesmißbrauch, wie er heute – z. B. vom Greta-Elternpaar – offensichtlich ohne Bedenken mit Hinweis auf das ‚höhere Interesse’ betrieben wird. Zumindest ein Teil der betroffenen Eltern dürfte aber mit der Politisierung ihrer Kinder nicht einverstanden sein. Der subtile Missbrauch kindlicher Gemüter durch politische Indoktrination – wenn schon nicht strafbar – kann aber nicht Aufgabe Ihrer Anstalt sein. Ob sich die bisher so geduldige Mehrheitsgesellschaft dies auf die Dauer gefallen lässt, wird sich zeigen.

3.         Gleichschaltung und Ausgewogenheit

Die durch Ihre Anstalt missbrauchte Oma ist nur eine Beispiel für die inzwischen unerträglich einseitige Gleichrichtung der Beiträge, von der einseitig meinungsgesättigten vorgeblichen ‚Nachrichtensendung’ bis zur Abbildung von dazu passenden Quasi-Realitäten im Serien-Krimi. Vom paranoiden Kampf gegen ‚Rechts’ und die allgegenwärtigen ‚Nazis’ ganz zu schweigen.

Daß der drohende Wärme- – nein Hitzetod des Globus eine Schimäre sein könnte, eine ideologische Erfindung, ja Fälschung eines politischen Zweckverbandes namens IPCC, das kann in der Blase der geistig homogenisierten Rundfunk-Meinungsmacher (in ihrem inzwischen perfekten ‚Framing’) offensichtlich gar nicht mehr für möglich gehalten werden.

Dabei wäre es Aufgabe des öffentlichen Rundfunks, z. B. die Stimmen auch hörbar zu machen, die mit wissenschaftlich nachvollziehbarer Argumentation der Klima-Hysterie widersprechen. Es wäre Aufgabe, im besten Sinne aufklärend zu wirken und dem Bürger die Wahlfreiheit eines eigenen Urteils zu lassen.

Dieser Ihr Rundfunk hat inzwischen überzogen, er hat seine Berechtigung verloren. Diesem Rundfunk – wo möglich – die Mittel zu entziehen, muß Aufgabe des mündigen Bürgers sein.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Wilfried Jacobi

Auf dem Hügel 4

59505 Bad Sassendorf

Die AfD ist zur Zeit die einzige politische Kraft, die eine grundlegende Reform des Rundfunks und die Abschaffung der ‘Gebühren’ als einer Gleichschaltungssteuer fordert.

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Danke.

Klima – so oder so!

Im Soester Anzeiger vom 27.12.2019 lesen wir vom heißen Bemühen der Lehrerin Bettina Engelhardt, die dabei mithelfen will, die Welt von dem angeblich drohenden menschen-gemachten Hitzetod zu erretten. Ihren Beitrag will sie durch noch intensivere Indoktrination von unmündigen und leicht beeinflussbaren Schulkindern leisten. Für diese  und ihre entsprechend indoktrinationsfreudigen Lehrerkollegen stellt Frau Engelhardt mit ihren „Macherinnen im Hintergrund“ im Internet unter www.didacticsforfuture.de  „nach Themen und Schulstufen sortiert …ein Angebot von Arbeitsblättern, über Phantasiereisen (!!!) bis hin zu Filmtipps zur Verfügung.“

Bekanntlich besteht der Charme des Internets (immer noch) darin, Privatmeinungen ungehindert äußern zu dürfen. So sicherlich auch, daß die Sonne um die Erde kreise und weise Frauen zumindest vormals in der Lage gewesen seien, auf Besenstielen durch die Lüfte zu reiten. Beschneiden wir also nicht die Rechte von Frau Engelhardt.

Ein Anderes wird es sein, wenn die mit Frau Engelhardt unter dem (bisher zumindest hier nicht erklärten) Klimanotstand leidenden Soester Pädagogen das private Angebot für ihren Schulunterricht zu nutzen beginnen. Ob dann die Schulaufsicht einschreitet oder die ‚didacticsforfuture’ ein regierungsamtliches Zulassungssiegel bekommen werden, wird abzuwarten sein.

Regen wir uns nicht auf: In anderen Teilen unserer zivilisierten Welt, in den USA, soll es Schulen geben, an denen die Darwinsche Evolutionstheorie nicht gelehrt werden darf – zugunsten des wörtlich verstandenen biblischen Schöpfungsberichtes…

Ein ermutigendes kleines Signal hören wir aber seit dem 30.12.2019 aus dem fortschrittlichen Bayern:

https://konservativeraufbruch.files.wordpress.com/2019/12/klima-manifest-2020-der-werteunion-in-bayern.pdf

Dort verkündet auf knappen 8 Seiten die ‚Werteunion in Bayern/Konservativer Aufbruch’ die Botschaft „Die Sonne steuert unser Klima, nicht das CO2“. Ob sich Frau Engelhardt durch das bayerische Signal vom Pfad der Weltrettung wird abbringen lassen? Wir dürfen dies bezweifeln. Schließlich hat ja unsere Kanzlerin zu Sylvester wieder verlauten lassen: die ‚Klimarettung hat oberste Priorität’. Außerdem: Diese ‚Werteunion’ ist nur eine lockere Vereinigung von (zwar) CDU-Mitgliedern, aber ihr fehlt die Weihe einer Anerkennung als Vereinigung ‚in der CDU’. Zur Zeit dürften also entsprechende Anfragen bei Herrn Söder oder Frau Merkel keine Antwort erhalten.

Der kleinen aufrechten AfD (allegorisch: jenes kleine gallische Dorf) scheint das Signal aus Bayern allerdings ein Vorzeichen dafür zu sein, daß eine vormals konservative liberale Partei vielleicht zu ihren Wurzeln zurückfinden könnte.

Unseren Mitbürgern Im Kreis Soest wünschen wir für 2020

persönlich Wohlergehen und

politisch Rückkehr der Vernunft – nicht nur in der Klimafrage.

Soest, 05. Januar 2020

Dr. Wilfried Jacobi

Sprecher

AfD Kreisverband Soest

Was aus dem Signal der ‚neuen Bayern’ wird, wissen wir nicht.

Die AfD können Sie aber unterstützen: Spenden Sie an die

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Bürgernähe und Weltenrettung

aus dem Soester Stadtrat

Am Mittwoch (27.11.19) tagte der Soester Stadtentwiclungsauschuß ausführlich im Ratssaal (Sitzungsunterlagen von ca. 3 cm, Dauer 6 h 7 min, Beginn 17:00 h).

Unter TOP 9 wurde die Frage behandelt, ob – oder besser ab wann – in der Gemarkung von Müllingsen statt der vier 100 m hohen Windräder nun zwei Monster von 230 m Höhe stehen sollen oder dürfen.

1.         Ab 19:00 h war die Empore des Ratssaals mit ca. 30 Bürgern, überwiegend aus Müllingsen und Lendringsen besetzt. Gegen 21:15 h, als der TOP 9 noch in weiter Ferne schien, stellte Herr Blankenhahn von der AfD den GO-Antrag, man möge doch im Interesse der Müllingser/ Lendringser Bürger Punkt 9 vorziehen.

Der Antrag wurde ohne Diskussion von der sicher durch die Sitzung führenden Vorsitzenden abgelehnt, mit der Bemerkung, daß die Zuschauer schon vorher wissen müssten, was auf sie zukommt.

Wir freuen uns selbstverständlich immer wieder, wenn in den bekannten Sonntagsreden von der Bürgernähe und –Freundlichkeit unserer Volksvertreter geschwärmt wird. Hier hätte man diese ohne Mühe beweisen können (vielleicht stand dem auch eine einschlägige Verwaltungsvorschrift im Wege – was wissen wir schon?).

2.         Als gegen 22:35 h der Müllingser Beitrag zur Klimarettung zur Sprache kam, wurde der Beobachter darüber aufgeklärt, daß die Soester oder gar die Müllingser in der Monster-Windradfrage eigentlich nichts bewirken können: Beide werden bei Bedarf von den übergeordneten Körperschaften überstimmt. Der für die Stadt Soest sprechende Ausschuß kann lediglich eine einjährige Vertagung dieser Frage bewirken. Was er dann auch mit Hilfe der erneut für die klimapolitische Vernunft eintretende CDU tat – nach einigem Geplänkel mit den Ideologen von der linksgrünen Weltrettungsfront.

  • Diese Front scheint aber im Grundsatz auch im Soester Rat unangefochten zu sein. Nur der (solitäre) AfD-Vertreter ergriff die Gelegenheit, Grundsätzliches zu äußerst mangelnden Berechtigung der allgegenwärtigen Klimahysterie zu erklären. Wir werden ihn an dieser Stelle ausführlicher zitieren.

Dr. Wilfried Jacobi

Sprecher im AfD-Kreisverband Soest

Erosion des Vertrauens?

Dreißig Jahre nach dem Ende der DDR titelt die FAZ am 20.11.2019 nach einer jüngsten Umfrage im nunmehr geeinten Deutschland:

Erosion des Vertrauens

Das Zutrauen in die Leistung der Regierung und die politische Stabilität des Staates ist erdrutschartig verfallen.

Wir von der AfD sind davon wirklich nicht überrascht. Höchstens davon, daß unsere Mitbürger möglicherweise nun endlich zunehmend erkennen, was in sich ihrem Land anbahnt. Neben grenzenloser Willkommenskultur und beginnender Ökodiktatur, neben anderen Regierungsdefiziten, ist es vor allem die von immer mehr Menschen empfundene und häufig auch erlittene Gleichschaltung der öffentlichen Meinung.

Dies kann ein Zitat nach Bärbel Bohley vom Frühjahr 1991 beleuchten, an das in den letzten Wochen von zwei ehemaligen DDR-Bürgern, Angelika Barbe und Michael Klonowsky, erinnert wurde[1]:

„All die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt  feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“

Daß die Ostdeutschen hier sensibler sind als jene im Westen, kann nicht verwundern. Dabei kann schon jede tägliche Nachrichtensendung im öffentlichen Fernsehen und auch die weitere Programmgestaltung der Anstalten dem aufmerksamen Beobachter klarmachen, daß im ‚Merkel-Staat’ die oben beschriebene Indoktrination stattfindet.

Für die AfD im Kreis Soest

Dr. Wilfried Jacobi

Auf dem Hügel 4

59505 Bad Sassendorf


[1] Angelika Barbe: * 1951,  seit 1986 in der DDR Bürgerrechtsbewegung, Mitbegründerin der SDP, später SPD, für die sie 1990 bis 1994 im Bundestag saß. Aus Protest gegen die SPD-PDS-Zusammenarbeit 1996 Übertritt zur CDU.

Micael Klonowsky: * 1962, Publizist und Schriftsteller, in der DDR aufgewachsen

Bohley Zitat nach JF 47/19, 15.11.2019

Gegen den Rest der Welt?

Vernunft und Wahrheit sind keine demokratische Veranstaltung. Das wusste vor allen schon Albert Einstein.

Da ist die Stadt Soest vor Tagen am Etikett der ‚Stadt im Klimanotstand’ vorbeigeschrammt – nur vernünftig, wie wir aus vielen guten Gründen meinen. Obwohl die Häuflein der ‚Klimaaktivisten’ dies beklagen, die da im Gefolge der Atlantikseglerin Greta nach wie vor demnächst, wenn die Schule wieder beginnt, am Freitag eben diese schwänzen werden, um die wenigen Physikstunden zu vermeiden, wo Relevantes zur Klimafrage vielleicht zu lernen wäre.

Den ‚Greta-Hype’ hat im April Martin Rhonheimer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS 07.04.2019) ins rechte (d.h. richtige) Licht gerückt. Rhonheimer ist Philosophieprofessor an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom, ein Mann des Vatikans, der ja auch heute noch von Politikern nicht nur der CDU als Ziel für Marketing-Reisen geschätzt wird.

Er, Rhonheimer, sieht den Klimafolgenforscher Hans Joachim Schellnhuber und sein Potsdam-Institut im „Verdacht, nichtwissenschaftlichen, insbesondere politischen Interessen zu dienen“. Er sieht die Rolle des IPCC entsprechend kritisch:

…wer der wissenschaftlichen Kompetenz zu einem eigenen Urteil über die Sachfrage ermangelt, (kann) hellhörig sein auf Signale möglicher Manipulation und politischer Interessenverflechtungen im Wissenschaftsbetrieb. In diesem Fall wird dies von einer politischen Agentur wie den UN koordiniert und vorangetrieben, die zudem eine wohlbekannte wirtschaftsfeindliche, sprich; antikapitalistische Ideologie auf ihre Fahnen geschrieben hat. An solchen Signalen, die Misstrauen erwecken, fehlt es nicht. Die Klimaforscher wissen das. …

Im Folgenden einige weitere Zitate aus dem Artikel von Professor Rhonheimer, die die Rolle Gretas, der Politiker und der ihnen folgenden Klimawissenschaftler würdigen:

…Schellnhuber: Mit den Schülerstreiks für das Klima sei eine neue Epoche angebrochen. Es gebe nun zur Verhinderung, dass unser Planet gegen die Wand gefahren werde, einen „Schulterschluss zwischen der Wissenschaft und den Kindern, den Jugendlichen“. …

Schellnhuber erweist sich damit als politischer Agitator und das Ganze als eine sich selbst verstärkende Blase. …

Wenn, wie in den letzten Wochen geschehen, mehr als 20.000 Wissenschaftler – so viele Klimaspezialisten kann es allerdings gar nicht geben – sich mit … „Fridays For Future“ solidarisieren: dann ist das nicht nur ein absurder Tanz in einer gigantischen Blase, die immer mehr die öffentliche Meinung ergreift und durch die Medien rückgekoppelt, sich dauernd selbst verstärkt. Es ist auch eine besonders bedenkliche Form von Populismus,

…Verwerflich ist dieser Klimapopulismus, weil er Kinder und Jugendliche instrumentalisiert, die wie die meisten Bürger gar nicht imstande sind, die Zusammenhänge und Wahrscheinlichkeiten auch nur annähernd zu beurteilen. …

…Die Vermischung von Wissenschaft und Politik ist in der Klimafrage notorisch und gefährlich. Nun springen sogar Politiker auf den Kinderzug auf und schlagen die schwedische Schülerin gar für den Friedensnobelpreis vor. …

Von der Idee aus der Katholischen Kirche, Greta als ‚Prophetin’ gewissermaßen in den Himmel zu erheben, ganz zu schweigen. Weiter Rhonheimer:

…Wer zur Panik aufruft, auf den sollte ein rationaler Mensch nicht hören. Vielmehr sollte er dem in Panik Geratenen helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren. …

…Wir sehen bei der deutschen Energiewende, was geschieht, wenn der kühle Kopf verloren geht und politische Demagogie überhand nimmt: Man riskiert, die Wirtschaft eines ganzen Landes zu schädigen, zum Nachteil vor allem der wenig Verdienenden, und zwar, wie vorauszusehen ist. ohne irgendwelche Auswirkung auf das Weltklima. …

Der Professor aus Rom/Wien kann vielleicht auch Soester Bürgern zu denken geben und sie damit versöhnen, nicht zum Notstandsgebiet erklärt worden zu sein.

(Martin Rhonheimer ist seit 1990 Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom. Er ist Griindungspräsident des Austrian Institute of Economics and Social Philosophy in Wien, wo er gegenwärtig lebt.)

Dr. Wilfried Jacobi, AfD Soest, 20.08.2019, zur Zeit von Gretas Segeltörn