Autor: admin

Nachbetrachtung zum „Klimanotstand“ in Soest

Im „Soester Anzeiger“ wird verkündet, dass die Ratssitzung vom 10.07.2019 lt. den Grünen „Ein schwarzer Tag“ ist. Wir von der AfD sagen, es war ein Tag der Vernunft!
Dann heißt es weiter, „Wie schön wäre es, wenn wir unseren Enkeln im Jahr 2050 erzählen könnten, dass es trotz der Scherben im Jahr 2019 doch….„usw,usf. Es wurde in der Ratssitzung mindestens drei Mal die Aussage getätigt, wir hätten keine Zeit mehr zum Handeln und das Ende des Planeten steht uns in 5 bis 8 Jahren bevor. Maßnahmen und Ergebnisse aus dem bisherigen Klimapakt zur Erreichung des Pariser Klimazieles, aus der grün-rot-linken Ecke, Fehlanzeige. Ein Ratsmitglied aus diesem Spektrum machte den Vorschlag die Kreuzschifffahrt und den Flugverkehr einzuschränken. Wo befinden sich in Soest die Schiffs- und Flughäfen? Kann es sein, dass die Soester Klimafanatiker von Soest aus die Welt retten wollen?
Die grüne Fraktion hat aus Protest gegen die Entscheidung den Ratssaal verlassen, so laut „Soester Anzeiger“. Diese Aktion ist einer politischen Partei unwürdig und ist bezeichnend für das unzureichende Demokratieverständnis!
Auch die in der Mehrheit anwesenden Klimaaktivisten auf der Zuschauertribüne konnten es kurz vor dem Verlassen nicht unterlassen, verbale und beleidigende Ausrufe in den Ratssaal zu schmettern.
Da die AfD leider nur mit einem Ratsmitglied vertreten war und die lokale Presse bewusst die Anwesenheit und den Bericht unseres Mitglieds verschweigt, nutzen wir hier auf unserer website die Möglichkeit diesen zu veröffentlichen.

Gebhard Stengl
stellv. Sprecher
AfD Kreisverband Soest

AfD-Redebeitrag zum globalen Klimanotstand

In der Ratssitzung am 10.07.2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Zuhörer auf der Besuchertribüne,

mir fehlt, im Gegensatz zu den Möchtegern Wissenschaftlern, Sachverstand, um behaupten zu können: Das Klima ist menschengemacht oder auch nicht.
Eines ist gewiss: Es gibt Klimaveränderungen, die teilweise durch Menschenhand verursacht und teilweise natürlichen Ursprungs sind.

Die ganze Klimahysterie grenzt an Glaubenskrieg. Wer sich nicht der These anschließt: das Klima ist menschengemacht, wird, wie auch immer, abgestraft. Es kommt mir so vor, als lebe ich im Mittelalter, wo mich die Inquisition verfolgt.
Wenn das, was gewisse politische und mediale Kreise, verbreiten, wirklich stimmen sollte, dann müssten sofort folgende Maßnahmen getroffen werden, damit sich das Klima nicht weiter verschlechtert:
Verbot von allen motorbetriebenen Fahrzeugen auf den Straßen, Verbot von Batterieherstellungen für Elektroautos, Einstellung des Flugverkehrs und Einstellung des gesamten Tourismusverkehrs zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Verbot jeglicher Bodenverdichtung durch neue Windräder – damit einhergehend das Abholzen von Bäumen und Ackerflächen-zerstörung, Reduzierung der Vogelwelt und der Insekten. Neue Flächennutzungen für Wohn- und Industrieanlagen dürften nicht mehr in Angriff genommen werden und zu guter Letzt sind sämtliche kriegerischen Handlungen einzustellen und die Bundeswehr abzuschaffen.
1950 hatten wir eine Weltbevölkerung von ca. 2,5 Mrd. Menschen. Heute leben ca. 7,6 Mrd. Menschen auf unserem Globus. Das ist das, was uns vernichten wird. Gehen sie in alle Welt und klären die Menschen auf. Missionieren Sie in die richtige Richtung.

Was bedeutet dieses für die Stadt Soest?
Welche konkreten Maßnahmen sollten sofort umgesetzt werden?
– keine PKW`s und LKW`s mit Verbrennungsmotoren im Stadtkern Soest zulassen
– keine Belieferung der Geschäfte durch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren
– keine Busse mit Dieselmotoren innerhalb des Stadtkerns zulassen
– die Stadtwerke anweisen, dass nur Strom aus erneuerbaren Energien in das städtische Netz eingespeist wird
– anbringen einer CO2- Uhr am Rathaus
– Abschaffung des Klimakillers Nr. 1 in Soest – Die Soester Allerheiligenkirmes
– ausgiebige Bepflanzung des Marktplatzes mit Bäumen und Wildpflanzen und damit wäre auch der Weihnachtsmarkt gestorben.

Die Stadt Münster hat Ende Mai bereits den Klimanotstand ausgerufen. Es hat sich nichts, aber auch rein gar nichts an der Situation und am Klima geändert. Sie dürfen versichert sein, wenn die Stadt Soest den Klimanotstand ausruft, wird sich an der Soester Luft nichts verändern.

Damit auch diese Maßnahmen Früchte tragen, müssten wir uns einmauern, damit kein fremdes CO2 in unser Land gelangt.
Dazu dürfen wir das Dach über Deutschland nicht vergessen.
Ja Deutschland hat an dem gesamten CO2 Ausstoß weltweit einen Anteil von 2,23 %, China 28,2 % und die USA 15,9 %.
Einige der geforderten Maßnahmen sind extrem und führen ins Chaos. Schon jetzt zeichnen sich Schreckensszenarien ab.
Personalentlassungen in der Automobil- und Zulieferer-industrie. Die Industrie hat bereits mit Personalentlassungen begonnen. Deutschlands Wirtschaftsstandbein hinkt gewaltig. Extrem hoher Wasserverbrauch bei der Lithiumgewinnung. Es drohen große Teile Südamerikas zu veröden. Sorgen Sie dafür, dass die Lithiumgewinnung eingestellt wird und die Abholzung des Regenwaldes – der „Grünen Lunge“ unserer Erde – in Brasilien aufhört. Verhindern Sie das Abholzen des Märchen-waldes in Hessen. Dann wurde schon viel für die Umwelt getan.
Es werden wöchentlich 1.500 Altfahrzeuge von Bremerhaven nach Westafrika (Benin) verbracht und Daimler baut immer noch Fahrzeuge mit der EURO-Norm 3 für Afrika.
Wieweit wird es noch gehen?
Ja glauben Sie allen Ernstes, wenn wir Teile von dem eben Gesagten umsetzen können, hätten wir das Klima gerettet? Klimaänderungen hat es immer gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Der Klimanotstand soll nur dazu dienen, neue Steuern und Abgaben zu generieren und die Machtbesessenheit einiger Politiker zu stärken.
Jedem hier im Hause empfehle ich, dass er sich etwas intensiver und wissenschaftlicher mit dem Klima beschäftigt und nicht einer Hysterie folgt.
Ja, auch ich bin für Klima- und Artenschutz, aber nicht mit der Brechstange. Trotz meines Alters atme ich heute noch immer gut.
Wir sollten in den Großstädten mit den geforderten Maßnahmen beginnen. Kleinstädte wie Soest tragen mehr zum Umweltschutz bei, als die Ballungsgebiete. Erst seit dem 1.12.2017 gehöre ich dem Rat der Stadt Soest an. In diesen gut anderthalb Jahren habe ich von allen Ratsfraktionen den Eindruck gewonnen, dass ihnen die Umwelt und das Klima am Herzen liegen. Die Ausrufung des Klimanotstandes ist nicht nötig.

Gestern noch war ich in Berlin, von Umweltschutz habe ich nichts gemerkt. Bei einem Besuch im Umweltministerium wurden unsere Fragen, die wir stellten, entweder gar nicht oder mit politischen, nichtssagenden Floskeln beantwortet.

Das Wesentliche ist gesagt.

Harald Blankenhahn
AfD, Mut zur Wahrheit
Mitglied des Rates der Stadt Soest
Mitglied des Kreistages

Soest, 10.07.2019

Die Keule

Politische Kultur aus der Steinzeit oder

Wie ein Kandidat ‚Europas Werte’ präsentiert

Wie gefährdet mag sich die CDU fühlen, daß Dr. Peter Liese, der sich erneut um ein Mandat für das Europa-Parlament bemüht, nicht darauf verzichten kann, die bekannte, schon ein wenig abgenutzte ‚Nazi-Keule’ erneut vor ca. 300 jugendlichen Scholaren der Werler Ursulinenschule und des Marien-Gymnasiums gegen die Alternative für Deutschland zu schwingen. Die Ursulinenschule hatte Vertreter der sechs im Bundestag vertretenen Parteien am 21. Mai zur Podiumsdiskussion vor der Europawahl eingeladen.

Es sollte sich bei den nun seit 6 Jahren mit dem Nazi-Etikett Hantierenden die Erkenntnis durchgesetzt haben, daß mit solcher missbräuchlichen frivolen Verwendung die historisch verbürgte Nazi-Herrschaft verharmlost, ja verniedlicht wird.

Herr Dr. Liese hätte sich darauf beschränken sollen, den desolaten Zustand der EU mit Brexit-Theater, Osteuropa-Maßregelungen und Migranten-Chaos weiter schönzureden. Leider musste er nach etwa der Halbzeit die Versammlung verlassen….

Die Emotionen der von der oben geschilderten Provokation vermeintlich Betroffenen sind das eine – viel schwerwiegender aber ist, daß Dr. Liese mit seiner Unart das Anliegen der gastgebenden Schule geradezu pervertiert, das Anliegen, nach dem die Schüler exemplarisch lernen sollen, politisch divergierende Thesen sachlich zur Kenntnis zur nehmen und selbst abzuwägen, ohne die leider inzwischen üblichen Pauschal-Verunglimpfungen.

Bleibt das bekannte Zitat (angeblich) aus dem Munde von Ignazio Silone (nach Francois Bondy) nachzutragen:

«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»

So muß man die Aktivitäten der jugendlichen so genannten ANTIFA-Banden einordnen, die bekanntlich auch von unserer antifaschistischen Bundesregierung über die sog. Amadeu-Antonio-Stiftung („Initiativen für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur“!!!) mitfinanziert werden.

Ob Herrn Dr. Liese dies alles hilft, sein Weltbild zu verbessern?

21. Mai 2019

Dr. Wilfried Jacobi

AfD Kreis Soest

Europa Wahlkampfauftakt

Liebe Mitglieder und Interessenten der AfD im Kreis Soest – darüber hinaus auch in den Nachbarkreisen,
sehr geehrte Damen und Herren,

Es ist uns gelungen, unser Bundesvorstandsmitglied und unseren Kandidaten zur Europawahl

Guido Reil
für Donnerstag, den 11. April
in der Stadthalle* Soest
zum örtlichen Europa-Wahlkampfauftakt

zu gewinnen. Beginn 19:00 h, Einlaß ab 18:30.

Sein Thema – Europa, aus AfD-Sicht:​
Wir engagieren uns für unser Europa der Vaterländer,
sehen aber den Zustand der EU und weitere Pläne ihrer Eliten äußerst kritisch.

Sie sind herzlich eingeladen, lassen Sie sich von Guido Reil in den bevorstehenden Europawahlkampf mitnehmen! Bringen Sie Freunde und Bekannte mit!
.

Mit herzlichem Gruß

Dr. Wilfried Jacobi
Sprecher der Alternative für Deutschland
Kreisverband Soest
Auf dem Hügel 4

59505 Bad Sassendorf

Hexenwahn

Wir halten uns heute gern für aufgeklärt und Vernunft-gesteuert. Erleben aber gerade jetzt und hier bei uns mit der Vorstellung vom akut wiederkehrenden Faschismus eine ‚säkulare Wahnvorstellung’, die im Ausmaß den Vergleich mit vergangenen Jahrhunderten des Hexenwahns nicht scheuen muß: Es lodern zwar nicht mehr die Scheiterhaufen, heute sind dafür Stigmatisierung und soziale Ächtung die wirksame Form der beabsichtigten Vernichtung. Wer die ins Wanken geratenden Mehrheitsmeinungen in Zweifel zieht, ja mit den demokratischen Spielregeln zu bekämpfen sucht, ist ‚Nazi’. Das lernen heute schon die Schulkinder, wenn sie entsprechend ‚aufgeklärte’  Lehrer haben, die in der Lage sind, Geschichte auf zwölf Jahre des Schreckens zu reduzieren und ein Feindbild gleich mitliefern.

Selbst im Stadtrat der beschaulichen Soester Kreisstadt war jüngst der moderne Hexenwahn zu besichtigen, als – während draußen vor dem historischen Rathaus der Weihnachtsmarkt zur gern zitierten Besinnlichkeit einludt – in der letzten Ratssitzung des Jahres etwa zwanzig Ratsmitglieder ihrem Faschismus-Wahn Ausdruck verliehen und zur Rede des einzigen AfD-Vertreters im Rat den Saal verließen. Ein schlechtes Beispiel von Mitgliedern unserer Blockparteien für die immer wieder beschworene Bereitschaft zum Diskurs (auf Deutsch: Gespräch). Und ein schlechtes Beispiel für die Achtung all der Bürger, die der AfD ihre Stimme gaben, damit sie angehört werde. Der geneigte Bürger mag sich vom Inhalt der Rede seinen eigenen Eindruck (Haushalt-2019) verschaffen.

Hiesige Mitglieder einer ehemals mit Recht stolzen Partei wie der Sozialdemokratie dürfen sich z.B. fragen, weshalb sie sich mit ihrer Partei auf dem Wege der Marginalisierung befinden. Und ob sich z.B. mit der Ideologie von der Abschaffung des Individualverkehrs auch die auf ihr Fahrzeug angewiesenen Arbeitnehmer für die SPD und andere grüne Ideologen zu werben sind.

Der aufgeklärte Mensch mag heute lächeln über den Hexenwahn, der noch am Beginn der Neuzeit im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert die Scheiterhaufen lodern ließ (bei Hirschberg lässt sich ein solcher Tatort noch heute lokalisieren.). Die Not des dreißigjährigen Krieges und das harte Klima der sog. Kleinen Eiszeit mögen zur Verunsicherung der Menschen damals nicht nur beigetragen haben.

In diesen vor-weihnachtlichen Tagen hören wir gern das anrührende musikalische Krippenspiel von Carl Orff, das ‚Ludus de nato Infante mirificus’, in dem die Mächte des Guten und des Bösen, die Engel und die Hexen den dramatischen Hintergrund einer alpenländischen Weihnachtsnacht bilden. Und die Hexen sind hier liebenswerte Folklore, Kultur pur. Wahnfrei.

Allen Bürgern guten Willens wünschen wir so gesegnete Weihnachten.

Dr. Wilfried Jacobi

Kreisverband Soest der AfD

(20.12.2018)

Propaganda

Propaganda

Lateinisch = die zu verbreitenden Nachrichten

…bezeichnet in seiner modernen Bedeutung[1] die zielgerichteten Versuche, politische Meinungen und öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern. (nach Wikipedia)

Seit dem Bruch in unserer Parteienlandschaft vor nun fünf Jahren mit dem Erscheinen der Alternative für Deutschland (AfD) hat die den Herrschenden dienende Propaganda wieder erheblich an Bedeutung gewonnen. Und ist wenigstens für die langsam wacher werdenden Bürger als solche auch erkennbarer geworden – leider noch nicht für alle.

Das bekannte Ziel der Propaganda ist die Einheitsmeinung. Wenn für schlichte Gemüter gilt: ‚Was alle meinen, muß wohl richtig sein’, dann ist dies für den Intellekt ein wesentliches Warnsignal.

Mangelnde politische Wachheit ist – zumindest juristisch – nicht strafbar. Man kann sie aber natürlich zum Vorwurf machen.

Wenn missliebige politische Meinungen von Hinz und Kunz, aber auch von Ministern und harmlosen Amtsträgern lauthals beschimpft werden, so ist dies für die ersteren von der Freiheit der Meinungsäußerung gedeckt, für letztere nur dann, wenn sie es nicht aus dem Sessel ihres öffentlichen Amtes heraus tun. Ministerin Wanka musste sich darüber vom Verfassungsgericht belehren lassen. Die Spitzen der Soester Stadtverwaltung derart zur Ordnung zu rufen, lohnt nicht. Man erinnere sich: Die stellvertretende Soester Bürgermeisterin stellte im November 2017 bei öffentlichem Auftritt für die Stadt die AfD-Parlamentarier in die Linie des Judenmordes – und auch der Bürgermeister fand nichts dabei. Eine Rücknahme dieser Ungeheuerlichkeit steht bis heute aus.

Aber wie vor Wochen schon bemerkt: Sind unsere Amtsträger nicht – wie immer noch zu viele andere – Opfer einer mit so großem Erfolg gleichgeschalteten öffentlichen Meinung?

Einen Eindruck vom Ausmaß der Gleichschaltung hin zu der regierungsamtlich korrekten Anweisung, wie denn ‚Demokratie zu leben’ sei, kann sich der wache Bürger seit einigen Tagen verschaffen – mit Hilfe einer

Antwort

der Bundesregierung

auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Stephan Brandner und der Fraktion der AfD

– Drucksache 19/744 –

Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“

Danach hat unsere Bundesregierung allein in 2017 für 104,5 Mio € ‚Projekte’ gefördert, die dem genannten Bundesprogramm entsprachen oder wenigstens entsprechen sollten. Kontrolle entfiel.

Man darf hier fragen, was eigentlich seit Jahrzehnten in unseren Schulen an politischer Bildung geleistet worden ist. Was einen bildungspolitischen Tsunami dieses Ausmaßes erforderlich gemacht hat. Wo die Grenzen zwischen Akklamation der Regierungspolitik und Kampf gegen die politischen Alternativen verlaufen. Und ob all dies mit Steuergeldern zu finanzieren sei. Schließlich: Wie stark der Bruch zwischen Regierenden und Wahlvolk schon gediehen ist. Um zu verstehen, daß trotz dieses Geldsegens (außerhalb jeder erfassten Wahlkampffinanzierung) auf all die gut meinenden Wahlhelfer in Kirchen, Gewerkschaften, Ländern und Gemeinden die verflossene große Koalition im September 2017 als Wahlverlierer erschien. Kennzeichnend ist das Jahr, seit dem wir lernen dürfen ‚Demokratie zu leben’. Es ist das gleiche Jahr 2015, in dem wir auch lernen durften, daß zumindest die bundesrepublikanischen Grenzen nicht mehr gesichert werden können.

Genial ist dieses ‚Bundesprogramm’, weil es auf indirektem Wege die zwei enthaltenen Hauptziele verfolgen kann: die Rechtfertigung einer Bevölkerungspolitik durch massive unkontrollierte Einwanderung kulturfremder Menschen und den Kampf gegen die demokratischen Kräfte, die diese Bevölkerungspolitik für falsch halten. In beiden Richtungen ist die Mehrheit der Bürger vorkonditioniert: durch den aberwitzigen Moralismus, der erfordert, auch millionenfach Willkommenshaltung zu entwickeln, und die daraus abgeleitete Gewissheit, daß der Mangel an entsprechender Zustimmung mit Fremdenhaß und Rassismus gleichzusetzen sei, und die Gegner der moralistischen Politik folglich mit der bekannten Nazikeule zu bekämpfen seien.

Und so kann der zitierte wache Bürger nun verfolgen, wie Institutionen, Gruppen und Grüppchen sich um die Geldtöpfe des ‚Bundesprogramms’ drängen, um die beiden Hauptziele anzugehen: In Gestalt der sogenannten ANTIFA in offener und verdeckter Gewalttätigkeit, als VERDI-Gewerkschaft mit dem Aufruf zum innerbetrieblichen Mobbing der AfD, als Diakonie oder Kindergarten mit Programmen zur ‚Aufklärung’ der ganz jungen und der ganz Alten. Die Beispiele sind vielfältig. Bei Durchsicht der Empfängertabellen in der ‚Antwort der Bundesrergierung’ auf 44 Seiten mag dem Interessierten die eine oder andere Gruppierung mit Aktivitäten in seiner Nähe bekannt erscheinen….

Machen Sie sich die Mühe und lassen Sie die Antwort der Bundesregierung vom 01.03.2018 auf sich wirken:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/010/1901012.pdf

Einen Kommentar finden Sie unter:

https://sciencefiles.org/tag/bundestags-drucksache-19-1012/

Und wenn sie eine Ahnung von notwendiger Alternative erfasst:

Werden Sie Mitglied bei der Alternative für Deutschland, bevor es zu spät ist…..

14. März 2018
Dr. Wilfried Jacobi
Sprecher der AfD im Kreis Soest
Auf dem Hügel 4
59505 Bad Sassendorf

Tel    02921 76319
Fax   02921 767974
mail  wilfried.jacobi@afd-soest.de

Kanzlerinnendämmerung

Es heißt, Frau Merkel biete Ihrer CDU im Rahmen der künftigen GroKo nur noch ihre Rolle als Kanzlerin bei ausschließlich rot-grünen Inhalten. In der ideell entkernten CDU wächst der Unmut über sie. Ihr Stern scheint im Sinken.
Eine fundierte Kritikerin der Kanzlerin ist seit Jahren Professor Gertrud Höhler. Sie lehrte über 21 Jahre Germanistik und allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn. Als Beraterin von (unter anderen) Helmut Kohl stand sie der CDU damals nicht fern. Als Kritikerin von Angela Merkel hat sie sich später weiter profiliert, z.B. 2012 durch das Merkel-Buch ‚Die Patin’.
Wer sich mit Höhlers Kritik an Merkel auseinandersetzen will, möge die folgenden Links nutzen:

https://www.youtube.com/watch?v=mPR-IflwW4Y

https://www.youtube.com/watch?v=rKHBAEfcqik

https://www.youtube.com/watch?v=41G870SfeE4

Dr. Wilfried Jacobi
13.02.2013

Verschweigen – Beschwichtigen – Verfälschen – Lügen

Zur Diskurs-Kultur in deutschen Landen

Der Bundespräsident sprach zum Weihnachtsfest, die Bundeskanzlerin zum Jahreswechsel. Das gehört zu den Gepflogenheiten und entspricht gutem Brauch. Die Redenschreiber beider werden sich – wie man das auch erwarten darf – abgestimmt haben.

Beide beschworen – und auch das gehört zu ihren wohlverstandenen Aufgaben – den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Beide sehen einen Riß, einen Graben durch unsere Gesellschaft, den es zu überwinden gelte. Allerdings machen Sie diesen dann lediglich in der beklagenswerten Unterversorgung mancher Mitbürger in den ländlichen Gebieten vor allem im Ostteil unseres Landes aus, wo es schwierig sei, den nächsten Arzt oder auch nur den nächsten Lebensmittelladen zu finden.

Viel tiefer und bedrohlicher als die beklagte Landflucht ist aber der Riß, der dieses Land tatsächlich zu zerreißen droht. Und hier liegt der Skandal der Festtagsansprachen. Dieser Riß ist eine Folge der Regierungsjahre beider Spitzenrepräsentanten unseres Staates (auch Herr Steinmeyer gehörte zu Frau Merkels Regierung(en)). Der Riß ist im Wesentlichen eine Folge der Alleingänge von Frau Merkel, die zwar als vernünftig oder humanitär verbrämt wurden, aber bei einer zunehmendem Anzahl von Bürgern auf Widerstand stößt. Da dieser Widerstand nicht ernst genommen wird, ist es kein Wunder, wenn auch zunehmend die berechtigte Kritik am Rande der Gesellschaft zu unflätigen Entgleisungen führt. Diese sollen offenbar nicht über die Ursachen, sondern mit dem (zungenbrechenden) ‚Internet-Zensur-Gesetz’ bekämpft werden. (Das Kind im Bade heult jetzt schon auf!)

Diesen Riß zum Thema zu machen, wird am Bildschirm mit unbewegtem Gesicht und den bekannten leeren Harmonie-Appellen vermieden – anstatt den notwendigen Willen zu einer Umkehr auch nur erahnen zu lassen. Dadurch aber sollte die Kanzlerin nicht nur einem zunehmenden Teil dieser Bevölkerung, sondern letztlich dem Wohl der Mehrheit gerecht werden – und der bisherigen Mehrheit die bisher verschleierten Wahrheiten zumuten.

Dieses ‚Verfahren’ des Ignorierens eines wesentlichen Teiles des Wahlvolks ist gemeint in der Überschrift. Wenn die Medien – vor allem das sog. öffentlich rechtliche Fernsehen – diesen Versuch des Machterhalts der Kanzlerin und der sie bisher tragenden Parteien eisern unterstützt, so ist es kein Wunder, daß unsere mitteldeutschen Mitbürger, die Überlebenden des Stasi-Staates, hier deutlich sensibler reagieren als die harmonieverwöhnten Westdeutschen und dies auch in ihrem Wahlverhalten erkennen lassen.

07. Januar 2018

Dr. Wilfried Jacobi

Sprecher der Alternative für Deutschland
Kreisverband Soest

Wahl eines Schiedsmannes in Geseke – „Der Patriot“ berichtete

Am 15.12.2017 berichtete ‚Der Patriot’ (Lippstadt) aus dem Gemeindeleben von Geseke unter der Überschrift

Schiedsmann Abgelehnt – Neuwahl für zweiten Schiedsamtsbezirk“

Hier in Auszügen:

…“Für das Amt der Schiedsperson (gemeint ist hier tatsächlich ein Schieds-Mann) wurden zuvor Hans- Georg Dröge aus der Kernstadt (Schiedsamtsbezirk I) und Markus Jakobi aus Ehringhausen {Schiedsamtsbezirk II) vorgeschlagen. Die Wahl für den ersten Bezirk war mit 30 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen und zwei Nein-Stimmen eindeutig.“ …

Dann allerdings:

…“Die Ratsmitglieder stimmten mit 28 Stimmen gegen den ‚Ehringhäuser im Amt des Schlichters. Nur fünf Befürworter wählten Jakobi, zwei enthielten sich der Wahl. Dem Vernehmen nach liegt der Grund für dieses Abstimmungsergebnis in dem zurückliegenden politischen Wechsel des Ehringhäusers von der CDU zur AfD.

-.„Mehr Bewerber liegen uns nicht vor. wir werden nochmal wählen“, kommentierte der Bürgermeister Remco van der Velden das Ergebnis. Auf Anfrage der Zeitung erklärt er am Freitag (15.12.), dass die Stelle jetzt neu ausgeschrieben wird.“ …

 

Wir schickten dem ‚Patrioten’ am 18.12. den folgenden Leserbrief:

Zum Bericht ‚Schiedsmann abgelehnt’
Der Patriot Nr 291/2017 vom 16.12.2017

‚Dem Vernehmen nach’ – so schreibt der Patriot am vergangenen Samstag (16.12.) – darf Markus Jakobi, der seit Jahren unangefochten unserem Lande als ‚ehrenamtlicher’ Schöffe dient, in Geseke nicht Schiedsmann sein, weil er, der CDU untreu geworden, nun seit einigen Jahren politische Heimat bei der AfD gesucht hat. Was sich die Kirche seit einigen wenigen Jahrhunderten abgewöhnt hat – die Hexenjad mit anschließender publikumswirksamer Verbrennung auf dem Scheiterhaufen – lebt nun auch auf kommunaler Ebene im modernen Gewande wieder auf.

Was zur Wahl auf Bundesebene nicht so recht zum Erfolg geführt hat (Außenminister Gabriel: AfD – echte Nazis), wird nun kommunal im Kleinen ‚exekutiert’. Man kann es der beeindruckenden Mehrheit der Geseker Gemeindemütter und -Väter noch nicht einmal verdenken. Wird die AfD doch immer erbitterter von den Mehrheitsmedien verteufelt und wie man sieht verfolgt. Am Programm der AfD kann dies nicht liegen. Und an der Person eines typischen AfD-Mitglieds wie Markus Jakobi auch nicht.

Wir schlagen den Räten in Geseke vor, auf ihren Smart-Phones einmal auf

http://www.katholisch.de/aktuelles/dossiers/bundestagswahl-2017

nachzulesen, wie die AfD mit klaren Worten – im Vergleich zu allen anderen Parteien, vor allem auch der CDU – christliche Positionen im verflossenen Wahlkampf klar vertreten hat.

Dr. Wilfried Jacobi
Sprecher der AfD im Kreis Soest
Auf dem Hügel 4
59505 Bad Sassendorf

 

‚Der Patriot’ berichtete nun heute (20.12.) über eine Presseerklärung des obigen Inhalts. Die es allerdings so überhaupt nicht gab. Es gab einen Leserbrief. Der wurde nicht gedruckt. Dafür aber über die angebliche ‚Presseerklärung’ berichtet – in kleinen Häppchen mit klarstellenden Erläuterungen der Redaktion zwischendurch. Dies wohl in dem Bestreben, beim für unmündig eingeschätzten Leser ja nicht den Eindruck aufkommen zu lassen, daß es sich beim Votum der Geseker Volksvertreter tatsächlich um eine Ungeheuerlichkeit in unserer doch so freiheitlich demokratischen Grundordnung gehandelt haben könnte.

Die Redakteure des ‚Patrioten’ haben offensichtlich verlernt, zwischen Meldung uind Kommentar zu unterscheiden. Dies aber ist ein in Vergessenheit geratenes Grundelement einer seriösen Presse. Welchen Zwängen die Redakteure unterliegen. kann nur gemutmaßt werden. Ob es die immer wieder zitierte ‚Schere im Kopf’ oder die Vorgabe der Zeitungseigentümer ist oder beides, bleibt offen. Bis auf weiteres bleibt wohl das Problem – leider.

Wilfried Jacobi